Der Zentralrat der vertriebenen Deutschen e.V.


 
   

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ZvD===Zentralrat der vertriebenen Deutschen===
Der freie demokratische Dachverband der deutschen Vertriebenen
70327 Stuttgart Kilianstr.8 Tel:07552 7675    Deutsche Bank 4918371 BLZ 600 700 70




      
<Der ZvD setzt Zeichen>
 
Strahlender Sonnenschein begleitete die Gedenk- und Mahnveranstaltung des Zentralrats der vertriebenen Deutschen vom 19. bis 21. August 2011 an der Neiße in Görlitz/Zodel.


  

Nicht Prunk und Protz sondern schlesische Bescheidenheit nahmen die Teilnehmer auf sich, um die Welt daran zu erinnern, daß Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord -auch gegen Deutsche- niemals verjähren.
 
Damit stand der ZvD zumindest auch moralisch auf der Ebene des sächsischen Ministerpräsidenten Tillich, der am gleichen Tag zum Tag der Heimat in Berlin erklärte, man muß an das Verbrechen der Vertreibung erinnern, damit es nicht vergessen wird.    
Damit allerdings, gehen die Gemeinsamkeiten zwischen dem ZvD und der politischen Macht wieder weit auseinander, denn der von der CDU gesteuerte bisherige Versuch der Unterdrückung schlesischer Tradition und Eigenständigkeit in der urschlesischen Region an der Neiße, sind deutlich sichtbar.
Sachsen, als Verwalter des durch kommunistische Verbrechen unter seine Verwaltung geratenen schlesischen Gebietes sind nicht sächsisch, sondern historisch gewachsen schlesisch-preußisch.   
 
Würde der Freistaat Sachsen die Unterstützung der schlesischen Bewohner auf schlesischem Boden zumindest gleichwertig mit der Unterstützung der Minderheit der Sorben auf deutschem Boden betreiben, so wäre nicht nur der traditionell schlesische, sondern auch der wirtschaftliche Niedergang in der Region, verbunden mit der Abwanderung der einheimischen Bevölkerung, aufzuhalten.
 
Die seit Jahrzehnten betriebene rechtswidrige Politik, nach der nicht alle Menschen und besonders die vertriebenen Deutschen und die in der Heimat verbliebenen Deutschen vor dem Recht nicht gleich sind, verdeutlicht sich bei einem Blick über die Neiße.
 
Jenseits der Neiße erblüht das Leben mittels EU- und Beutesanierungsgelder aus der BRD, während diesseits der politischen Willkürlinie, selbst den Taxi-Fahrern mit alt bekannten Tricks der uneinsichtigen Täterschaft zu Leibe gerückt wird.   
 
Schlesien beginnt in Sachsen und nach dieser historischen Wahrheit handelt der ZvD.
 
Unsere „Schlesischen Stolpersteine“ und unser Gedenkstein an der Neiße haben mittlerweile zwei Steinbänke bekommen, damit sich unsere Besucher unter der schattigen Kastanie besinnen und ausruhen können.
 



Eine vom ZvD mit Herzblut und Fleiß geschaffene und von der einheimischen Bevölkerung anerkannte Stätte des mahnenden Gedenkens, die dem ZvD einmal im Jahr als Versammlungsort dient, kann in diesem Jahr mit Stolz darauf hinweisen, daß sich die Besucherzahl zwischen „Alt und Jung“ erstmals die Waage hielt.      
 


Zwei Pferdekutschen (Kremser) geschmückt mit schlesischen Fahnen brachten die Besucher von der Festhalle in Zodel zum Platz an der Neiße, an dem die Totenehrung und das Gedenken an die ungesühnten Verbrechen der ethnischen Austreibung stattfand.
Frau Jeschioro sprach die Totenehrung:
  
Wir gedenken aller Opfer von Willkür- und Gewaltherrschaft.
 
Wir gedenken besonders der Opfer, die politisch gewollt in unserem Lande der Vergessenheit anheimfallen sollen.
 
Wir gedenken der Millionen Deutschen, die durch die ethnisch rassistische Austreibung ihr Leben verloren haben.
 
Wir gedenken der Toten des mörderischen Bombenterrors.
 
Wir gedenken der Millionen ermordeten Frauen und Kinder durch menschenverachtende Vergewaltigungen.
 
Wir gedenken der Millionen Soldaten, die in treuer Pflichterfüllung gegenüber ihren Familien und ihrem Volk, im Kampf gefallen sind oder als Mordopfer in Gefangenschaft ihr Leben gelassen haben.
 
Wir gedenken der Millionen Toten, die nach dem Ende des Krieges als deutsche Arbeitssklaven Opfer der Vernichtung durch Arbeit wurden.        
 
Wir gedenken der Toten, die aus Mord- und Rachgier Opfer niedrigster menschlicher Instinkte wurden.
 
Wir gedenken der Toten, denen politisch gewollt das Recht verweigert wurde, leben zu dürfen. 
 
Wir gedenken aller Toten, die Opfer von Macht- und Habgier wurden.
 
Wir gedenken letztendlich aller Toten, die höchster Fügung folgend von uns gegangen sind.
 
Alle waren ein schmerzlicher Verlust.
 
 
Nach der Schweigeminute erklang weit ins schlesische Land jenseits der Neiße hinein das Lied:
„Ich hat einen Kameraden,“.
 das Ostpreußen- und das Riesengebirgslied“. 
 
Die obligatorischen Reden nach der Rückkehr in unsere feierlich geschmückte Festhalle, wurden absichtlich kurz gehalten, um den einzelnen Mitgliedern und Gästen auch die Möglichkeit der Darstellung ihrer eigenen Ansichten zu geben.
 
Den ersten Tag begleitete die Sing- und Tanzgruppe der JLO unter der Leitung von Kai Pfürstinger mit seinen kleinsten Mitgliedern die Veranstaltung.
 
Daß nicht nur Mitglieder, sondern auch Nichtmitglieder des ZvD, wie die von uns allen durch ihre Artikel im Schlesier hochgeachtete Frau Barbara Berger, anwesend waren, das hat uns besonders gefreut.
 
Grußworte unseres Verbandsfreundes Klaus Hoffmann, Vorsitzender der FwHO, der uns sogar eine finanzielle Hilfe zukommen ließ, fanden Anerkennung und Beifall.
 
Besonderen Beifall bekamen natürlich die Beiträge unserer Jugendgruppen, die mit ihrem „Jüngsten Nachwuchs“ die friedvolle Stimmung der Veranstaltung dokumentierten.
 
Friedvoll heißt allerdings nicht unterwürfig zu sein, denn nach wie vor bleiben die ungelösten Folgen der von Barbaren verursachten ethnischen Säuberung, die Grundlage der vom ZvD vertretenen Richtung.
 
Ostdeutsch denken- ostdeutsch handeln, wobei historisch richtig der geografische deutsche Osten an Oder und Neiße und nicht an der Elbe beginnt, danach richtet sich die Arbeit des ZvD.
 
Unter diesem Gesichtspunkt begann am Sonntag der dritte Tag unseres Treffens, mit der von Frau Jeschioro erstellten Großbildpräsentation über die bisherige Arbeit des ZvD. Mit andächtiger Stille und anschließendem großen anerkennenden Beifall verfolgten die Anwesenden die Darstellung der bedeutenden Ereignisse seit dem Bestehen des ZvD. 
 
Herr Prof. v. Waldow der seit dem Beitritt der EBO zum ZvD als Beisitzer im Vorstand des ZvD Platz genommen hat, ergriff anschließend das Wort, um seine Argumente als Vertreter der Pommern und Ostpreußen darzulegen.   
 
 
  
Umrahmt von der Liedergruppe der Bundesgruppe der Schlesischen Jugend in Thüringen und der Schlesischen Jugend Sachsen, bekam die Veranstaltung den notwendigen jugendlichen Glanz, den unser Freund Oliver Rettig „Zutaberg“ mit dem Beitrag „Der Bergkrach“ von Paul Keller in echter schlesischer Mundart umrahmte.
 
So konnte der ZvD wieder neue Kontakte zur schlesischen Bevölkerung der Region knüpfen.        
 
Ob der schlesische Bäcker in Horka, der uns schlesische Backwaren pünktlich und frisch mit der Post  liefert, oder der schlesische Taxifahrer in Görlitz, der uns zuverlässig, freundlich, preisgünstig und mit schlesischer Zunge unterhaltend durch unsere Heimat oder vom Bahnhof in unserer Unterkunft fährt, auch der „Neundorfer Hof“ bleibt weiterhin unser schlesischer Treffpunkt.  
Nicht zu vergessen, Freizeit am schlesischen Badesee mit Unterkunft und preiswertem Essen, wird von unseren Landsleuten angeboten.
Nähere Informationen erhalten Sie beim ZvD.
 
Auch in Sachsen selbst finden unsere Mitglieder bei vertriebenen Landsleuten gepflegte Unterkunft und vier Seiten lange Speiskarten auf ihren Reisen nach Schlesien oder in die Sudeten. „Zur alten Säge“ in Dorf Wehlen bei Pirna in der landschaftlich traumhaften „Sächsischen Schweiz“ konnte sich der ZvD von der Richtigkeit schlesischer Gemütlichkeit selbst überzeugen.
 
           Na dann, bis zum nächsten Jahr, mit gleichen Elan am gleichen Ort.    
 
H&R&J


 Rede des ZvD Vorsitzenden Herbert Jeschioro anläßlich der ZvD Gedenkveranstaltung in Görlitz/Zodel

Liebe Mitglieder, Freunde des ZvD
und Landsleute aus der schlesischen Region,
 
zunächst darf auch ich Sie alle recht herzlich willkommen heißen und Ihnen danken, daß Sie die Mühen auf sich genommen haben, um an unserer Gedenk-Veranstaltung in Zodel teilzunehmen.
 
In einer Zeit in der die Verantwortlichen in heuchlerischer Art und Weise damit beschäftigt sind, das Schicksal ihrer Opfer zu bedauern, die sie selbst durch menschenverachtende und völkerrechtswidrige Unrechtshandlungen produziert haben, ist es schwer die richtigen Worte zu finden.
 
Wie es scheint, kann die Welt von heute, deren menschenverachtenden unmoralischen Fundamente in den Protokollen von Potsdam des August 1945 verdeutlicht sind, nur noch mit Bomben, Raketen und mit allgemeiner militärischer Gewalt regiert werden.   
 
Eine Weltordnung, die das friedliche Zusammenleben der Völker mit der ethnischen Säuberung von Millionen Deutschen sowie anderen Nationalitäten zum Inhalt hat -und damit geltendes Recht ignorierend dem Unrecht Tür und Tor geöffnet hat- konnte nur so lange überleben, in der die „Historische Lüge“ im Wettstreit zwischen Kommunismus und Kapitalismus angewendet werden durfte, um die Gunst der Menschen im jeweiligen Machtbereich zu erringen.
 
Der Erhalt der politischen Macht in Verbindung mit der jeweils vertretenen historischen Lüge, standen dabei im Vordergrund.
 
Seit dem Fall der Mauer haben sich die Bedingungen grundlegend geändert.
  
Der finanzielle Bankrott in den USA und in der EU spiegelt aber gleichzeitig auch den politischen Bankrott einer korrupten und moralisch abgewirtschafteten Gesellschaftsordnung wider, in der sich wie es scheint, vor dem Untergang jeder der Verantwortlichen noch einmal einen kräftigen Schluckgönnen möchte.
 
Allein der kräftige Schluck sichert aber nicht das Überleben der politischen Lüge und der Niedergang der CDU ist ein Beweis dafür, daß man Millionen Menschen nicht ungestraft ächten, diffamieren, belügen und betrügen darf.
 
Als Rettung vor dem eigenen Niedergang braucht man den Feind, den man mit der Inszenierung einer sogenannten rechten Gefahr generell und alles was nicht im politisch vorgeschriebenen Chor Hurra schreit, diffamieren und ggf. sogar entmenschlichen darf.
 
Es ist schon ein merkwürdiger Zustand, freiheitlich demokratische Werte als solche verkaufen zu wollen, wenn man Menschen wegen ihrer politischen Meinung Unterkunft und Nahrung verweigern darf, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
 
Zu den politisch geschundenen gehört besonders der Teil der deutschen Vertriebenen, der immer noch nicht bereit ist,seine Peiniger zu lieben und sich verpflichtet fühlt, die Mörder ihrer Angehörigen auch noch um Vergebung zu bitten.
 
Daß die Austreibungstäter die Last der Vertreibung auf sich nehmen mußten, lastet man natürlich in ebenso perverser Denkweise, der Existenz der deutschen Bevölkerung in deren angestammten Heimat an, die dort völkerrechtswidrig geboren wurde.  
 
Mit zahlreichen Ausreden wird versucht das größte Menschheitsverbrechen seiner Art zu relativieren, aufzurechnen, zu leugnen zu ignorieren und mit schamlosen Lügen zu rechtfertigen. 
 
Dies obwohl jeder ernst zu nehmende Historiker weiß, daß ethnische Säuberungen und besonders die nach dem Zweiten Weltkrieg an der deutschen Bevölkerung verübten, einzig und allein einen rassistischen Hintergrund haben, die in ihrer massiven Form der polnischen und tschechischen Minderheitenpolitik, bereits nach  dem Ende des Ersten Weltkrieges begannen.
 
Es ist der ungesühnte europäische Rassismus der ethnischen Säuberungen, der mit Billigung sogenannter demokratischer Kräfte, bis heute ungestraft sein Unwesen treiben darf.
 
Während die von den Siegern verwertbare Elite des Dritten Reiches, vom Raketenbauer bis zum Geheimagenten, in die ehrbaren Dienste der Siegermächte übernommen wurden, mußten die Zeche die vom europäischen Rassismus ausgetriebenen schlesischen, ostpreußischen und pommerschen kleinen Leute, als Kollektivschuldige und Alleinverantwortliche für den verlorenen Krieg bezahlen.  
 
Mit dieser Art von Kollektivschuld, die nach den politischen Regeln nur die für die wertlose menschliche Masse der deutschen Vertriebenen zu gelten scheint, versucht man bis heute die deutschen Vertriebenen am ringen um ihre völkerrechtlich verbrieften Recht zu hindern.
 
Der Angriff auf die Schlesische Jugend, als Fortsetzung dessen, was man schon 2001 mit der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) inszeniert hatte, um der biologischen Lösung des größten Menschheitsverbrechens seiner Art Vorschub zu leisten, zeigt einmal mehr, wie hoch das Wasser denen am Halse steht, die glauben ihre Liebesbeziehung mit dem Verbrechen auch weiterhin pflegen zu dürfen. 
 
Zumindest so hoch, daß die Landesregierung von Thüringen in der Person des Innenministers Geibel (FDP) nicht einmal in der Lage ist entsprechende Rechtsauskünfte gegenüber dem ZvD erteilen zu können wie man einen „Rechtsextremisten“ nach rechtsstaatlichen Regeln erkennt.
In diesem Bereich scheint sich die realexistierende Demokratie eher von Pflasterstein und Molotowcocktail werfende Vorzeigedemokraten beraten zu lassen.
 
Dafür hat uns die Bundeskanzlerin erneut geantwortet und mitgeteilt, daß es für die Bundesregierung keine Kollektivschuld der Deutschen sondern nur eine Scham einiger Deutschen gibt.
 
Diese Aussage beleuchtet die rechtliche Seite des Vertreibungsverbrechens völlig neu und der ZvD wird sich darüber Gedanken machen, um rechtliche Schritte einleiten zu können.
 
Denn ohne persönliche Schuld kein privater Eigentumsentzug und keine ethnische Säuberung nach internationalem Recht.     
Wobei besonders der sich bis auf unsere Erbrechte beziehende Eigentumsentzug der größte Volksbetrug darstellt.
 
Warum die Erben der Nichtvertriebenen Deutschen, ja sogar derer die nach den heutigen Maßstäben dem Führer, wie auch ein Herr von Weizäcker, bis zur letzten Minute treu gedient haben, ihr Vermögen weiter vererben dürfen, die Erben des kleinen vertriebenen deutschen Bauern dagegen, ihr Vermögen der Allgemeinheit zu opfern haben, bedarf der rechtlichen Aufarbeitung.     
 
Auch wenn die Bundesregierung in einem vorangegangenen Schreiben erklärt, daß die Eigentumsfrage wegen „verschiedener Rechtsauffassungen“ zwischen der BRD und Polen nicht geregelt werden kann, so ist das ein Armutszeugnis für einen freiheitlich demokratischen Rechtsstaat, der derartige Verbrechen weltweit verurteilt und in den Haag nach geltendem Recht verfolgen läßt.
 
Die Folge daraus, die BRD anerkennt die eindeutige Unrechtsauffassung Polens und verleugnet damit ihre eigene Handlungsweise, wenn es um die Belange der eigenen Bevölkerung geht.   
 
Was für ein schäbiges Spiel mit dem ungesühnten und nicht wieder gut gemachten Schicksal von Millionen Menschen, während man gleichzeitig um das Schicksal derer, die heute Opfer von Nachahmungstätern dieser unverantwortlichen menschenverachtenden Politik wurden, Krokodilstränen weint und das im Falle der Deutschen mit den Füßen getretene Völkerrecht, plötzlich beschwörend für sich zu vereinnahmen versucht.    
  
Wird die BRD ein Claudia Roth –Cem Bio- Land, wie es Morgenthau und Kaufman schon wollten, was allerdings den Plänen von Potsdam widersprechen würde, mit denen man durch die Austreibungen artfremder Volksgruppen konfliktfreie national reine Staaten schaffen wollte.
Das würde im Umkehrschluß allerdings bedeuten, daß man mit der Aufnahme fremder Volksgruppen in unseren Tagen, absichtlich Konflikte schaffen will.
Viele Kulturen schaffen viele Konflikte müssen nun auch die Engländer, nach eigenen Aussagen, am eigenen Leib spüren.  
 
In diesen Tagen wurde erneut der überwiegend zivilen Opfer gedacht, die am 5. August 1945 Opfer in Hiroshima durch den Abwurf der jegliches Leben verachtenden mörderischen ersten Atombombe durch US Strategen wurden.
 
Die Grünen BRD Friedensengel, deren einstiger vorrangiger Feind die Atomwaffen waren, bevor sie der Macht erlegen selbst zum Krieger wurden, schwiegen an diesem historischen Tag des menschlichen Elends.
 
Schweigen wohl deshalb, um der Beantwortung der Frage aus dem Wege zu gehen, wer zuverlässiger ist, derjenige der diese mörderische Waffe bereits skrupellos eingesetzt hat, oder derjenige, der die Waffe besitzen will, um sich vor skrupellosen Strategien damit schützen zu können.  
 
Der neue Grüne Feind ist die Kernkraft, die abgeschafft werden muß, damit Deutschland wirtschaftlich abgeschafft werden kann, weil eine hochtechnische Industrie nicht existieren kann wenn mal die Sonne scheint und der Wind ordentlich bläßt.     
 
Wie auch immer, Lügen haben kurze Beine, doch die Wahrheit den längeren Atem.
 
So wie die Lüge von Katyn der Wahrheit weichen mußte, eine Lüge, die bewußt von den noch heute die historische Landschaft bestimmenden Kräfte und deren willigen Helfern wie seit Jahrzehnten am Leben erhalten wird, um die Deutschen kollektiv als Täter belasten zu können, so gewinnt auch die Wahrheit über die Kriegsschuld immer mehr an Boden. 
 
Nicht ohne Grund bleiben die geheimen Archive in England noch Jahrzehnte verschlossen. Die Angst vor der Entdeckung scheint in der Vorzeigedemokratie größer zu sein als die Wahrheitspflicht gegenüber dem Volk und der Geschichte. 
 
 
 
Denn die einstige polnische Drohung, Deutschland wird den Krieg bekommen ob es will oder nicht, hat in den Kriegen der Nachkriegszeit seine Bedeutung behalten. Auch Vietnam, Korea, der Irak, Libyen, der Libanon, die kaukasischen Völker und die sonstigen mit Krieg bedrohten Völker, bekamen bisher den Krieg, ob sie den Kriegwollten oder nicht. 
 
Mit Brot und Spielen versuchten schon die Römer ihren Untergang zu verhindern und im Zusammenhang mit den heutigen Zuständen besteht der Unterschied nur darin, daß die heutigen Machthaber das Volk nur mit mehr oder weniger geschmacklosen Spielen ruhig zu halten versuchen und dem Volk -im Rausch der Spiele mit sich selbst beschäftigt- auch noch den letzten Happen Brot entziehen zu können.
 
Preise hoch, Einkommen runter, für die die nicht am geselligen Tisch der Macht Platz gefunden haben, so lautet das Konzept derer, die den Begriff sozial nicht in ihrem Lernprogramm haben, sondern nur als Eigenbegriff kennen.
 
Der ZvD seit mehr als 17 Jahren als freier Dachverband der deutschen Vertriebenen tätig, hat sich unbeugsam für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und historische Wahrheit eingesetzt und dafür viel Anerkennung erhalten sowie zahlreiche Freunde gewonnen.
 
Das allein aber genügt nicht, um überleben zu können, wenn der freiheitlich demokratische Rechtsstaat nur denen Hilfe zukommen läßt, die menschenverachtendes Austreibungsunrecht an der eigenen Bevölkerung als gemeinsames Kulturgut anerkennen, und verlangen, daß man die Mörder seiner Angehörigen zu lieben hat.    
 
Nein, diesen Weg geht der ZvD nicht, dessen Präambel lautet, daß am Anfang von Verständigung, das Ende des Unrechts stehen muß.
 
Und so kam es am 8. August 2011 in Warnemünde zu einer weiteren Verschmelzung von EBO mit Prof. v. Waldow und Eigentümerbund Ost Herrn Otto Callies mit dem ZvD.
 
Auch, daß wir heute hier am Ort des unmenschlichsten Geschehens seiner Art in der Menschheitsgeschichte, unsere Gedenkveranstaltung abhalten, ist ein Beweis unseres unbeugsamen Eintretens für die historische Wahrheit, für die Gleichheit aller Menschen vor dem Recht und eine klare Absage an die Adresse derer, die von guten und bösen Tätern und von bedauernswerten und zu vergessenden Opfern zu reden versuchen.
 
Ein guter Kopf funktioniert nur mit einem lebendigen Körper, und so verdankt auch der ZvD seine Erfolge denen, die mit Rat und Tat sowie mit finanzieller Unterstützung und pünktlicher Beitragszahlung geholfen haben den Weg der Unabhängigkeit einhalten zu können.
 
Herrn Bunzel und seiner Mannschaft, die wesentlich dazu beigetragen haben diese Veranstaltung zu gestalten, sage ich an dieser Stelle meinen besonderen Dank.
 
 
 
Der wesentlichste Faktor unserer Arbeit ist allerdings die Sorge um unserer Jugend, die wir heute und hier ganz besonders herzlich begrüßen wollen. 
 
Danke dafür, daß sie trotz allen Schwierigkeiten die sie im Arbeitsleben haben, heute Zeit für die Erlebnisgeneration aufbringen, um gemeinsam unserer Heimat und dem ihr widerfahrenen Verbrechen zu gedenken.
Ein Beweis der Gemeinsamkeit, die den ZvD schon seit Jahren mit der Jugend verbindet.
 
Mit unserer Aktion in Oslo, Herrn Prof. Dr. Alfred de Zayas den künftigen Friedensnobelpreis zu verleihen, um damit dem Schicksal der Vertriebenen zu gedenken und ihm persönlich für seine unermüdliche Arbeit um die Rechte der Vertriebenen zu danken, hat wieder einmal gezeigt, wie tief der Begriff „Moral“ unter den etablierten staatlich gelenkten Vertriebenenorganisationen angesiedelt ist.
 
Weder aus dem Hause Steinbach, noch aus dem des von Herrn v. Gottberg vertretenen der EUFV in Triest, der LM Schlesien des Herrn Pawelka oder der GdV in Thüringen, kamen Solidaritätsunterschriften.
 
Besonders diejenigen, die Prof. de Zayas jahrelang für ihre Eigenwerbung benutzt haben, fanden es dagegen nicht notwendig, die Arbeit dieses Menschen- und Friedensfreundes mit Anstand zu würdigen.    
Dafür sehr viele aus den USA. Die Deutschen in den USA haben unsere Aktion ausdrücklich gewürdigt.
 
Unser Landsmann Klaus Hoffmann, der als Vorsitzender des Hilfswerk Ost die Belange der in der Heimat verbliebenen Deutschen vertritt und auch der Landesverband der LM Schlesien in Bayern, haben sich dagegen spontan an der Aktion beteiligt.  
 
Was längst im positiven Sinne bekannt ist, das ist der Erhalt unserer Heimatzeitung DER SCHLESIER, der nach dem Tod unseres Landsmannes Ilgner nicht selbstverständlich war.
 
Im bescheidenen Maß war der ZvD auch daran beteiligt und konnte den unermüdlichen und wirtschaftlich risikovollen Einsatz unseres Freundes Herrn Dietmar Munier unterstützen die Zeitung zu erhalten.
Die Vertriebenen danken ihm für seine solidarische Leistung durch ihre treue Leserschaft.
    
Damit liebe Freunde, möchte ich meine heutigen Ausführungen beenden und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.