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ZvD===Zentralrat der vertriebenen Deutschen===
Der freie demokratische Dachverband der deutschen Vertriebenen
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<Schlesischer Streuselkuchen>
Einem Bericht des „Sachsenspiegels“ vom 29.11.2011 folgend, hat Polen das Produkt „Schlesischer Streuselkuchen“ in Brüssel als polnisches Patent angemeldet.
Der ZvD hat recherchiert und erfahren, daß ein entsprechender Hinweis bereits an die Bäcker in dem von Sachsen verwalteten Teil Schlesiens ergangen ist.
Einige Bäcker bezeichnen deshalb den alten traditionellen deutschen Streuselkuchen nun als Butter-Streuselkuchen.
Wer will angesichts dieser anhaltenden entwürdigenden Spiele im Umgang mit den polnischen Austreibungsopfern noch bestreiten, daß es sich bei der Austreibung der Deutschen um einen verbrecherischen rassistischen Akt des Identitäts- und Völkermordes handelt, der patentwürdig wäre.
Wer solche Freunde hat braucht zumindest keine Feinde mehr, aber Europa scheint derartig „patente“ Freunde nötig zu haben.
Herbert Jeschioro – Breslau 30. November 2011
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Herrn
Prof. Dr. Alfred de Zayas
Anschrift bekannt 10. Oktober 2011
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. de Zayas,
nach dem sich die Enttäuschung in Sachen Friedensnobelpreis etwas gelegt hat, möchte ich auch mein Wort in die Diskussion einbringen.
Einmal ist keinmal und so wird der ZvD, mit Ihrem Einverständnis, den Antrag Jahr für Jahr wiederholen, den Friedensnobelpreis Ihnen zu verleihen.
Ihr Hinweis dem BdV diesen Preis zu verleihen klingt zwar nobel, geht aber an der Wirklichkeit vorbei. Ungeachtet der tausendfachen Verdienste vieler fleißiger und ehrlicher BdV Mitglieder, würde eine solche Verleihung nur der Spitze des BdV zum Ruhme verhelfen, die diese Ehrung nicht verdient hat.
Wir leben leider in einer Zeit, in der diese Ehrungen vordergründig politisch vermarktet werden und nicht immer tatsächliche Menschlichkeit verdeutlichen.
Das wird schon deutlich, wenn man sich die Liste der bisher Geehrten genauer anschaut.
Die deutschen Vertriebenen sind Opfer einer politisch motivierten ethnischen Säuberung mit rassistischem Hintergrund. Sich um den durch die „Säuberung“ entstandenen „Müll“ zu kümmern, den man selbst mit verursacht hat und auch noch jemanden zu ehren, der sich im Namen der Menschlichkeit redlich bemüht das Unrecht heilen zu helfen, würde bedeuten sich selbst anzuklagen oder zumindest sein eigenes Handeln infrage stellen zu müssen.
So weit ist die Menschheit noch nicht, daß Menschlichkeit auch eigene Fehler korrigiert oder gar von der Gleichheit aller Menschen ausgeht, solange die Gleichheit nur in der gemeinsamen ausgeübten politischen Macht und des gemeinsam verübten Unrechts besteht.
Als Hans Dietrich Genscher, kurz nach seine Unterzeichnung der sogenannten Polenverträge im Jahre 1991, von einem „Osteuropäischen Kuratorium“ für seine hervorragende Ostpolitik einen Orden und 500 000 DM in seine Privatschatulle verliehen bekam, da wurden Zeichen der „begehrten Menschlichkeit“ gesetzt.
Meine Heimat gegen Deine Heimat. Unvergessen seine weinerlichen Auftritte in seiner heiß geliebten Heimat und besonders in Halle /Saale und seine „Fußtritte“ gegenüber den Belangen der deutschen Vertriebenen und Heimatverbliebenen.
Der Gedanke, besser ehrenhaft ungeehrt zu bleiben, als unehrenhaft geehrt worden zu sein, bleibt da nicht aus.
Mit herzlichem Dankesgruß für Ihren unvergessenen Einsatz um die rechtlichen Belange aller Austreibungsopfer dieses politisch geschundenen Planeten
Herbert Jeschioro – Breslau
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Pressemitteilung
Am 08. Juli 2011 wurde im Kurhaus von Warnemünde der Beitritt des Eigentümer Bund Ost, unter dem Vorsitz von Herrn Prof. v. Waldow sowie des Gundeigentümerverbandes, unter dem Vorsitz von Herrn Otto Callies zum Zentralrat der vertriebenen Deutschen beschlossen.
Mit dem Zusammenschluß wurde die parteiunabhängige Dachorganisation der deutschen Vertriebenen, der ZvD, der bereits seit 17 Jahren erfolgreiche Vertriebenenarbeit leistet, weiter gestärkt.
Gegen das Vergessen gegen Völkermord, sowie Rehabilitation und Restitution werden auch in Zukunft die Hauptanliegen der schon bisher vom ZvD vertretenen Positionen sein.
Ohne Jugend keine Zukunft, die Sicherung der Zukunft, verbunden mit den Heimat- und Menschenrechten der vertriebenen Deutschen, kann nur mit einer heimattreuen nachwachsenden Generation verwirklicht werden.
Daraus ergibt sich, daß die rechtsstaatliche und nicht die biologische Lösung das Ziel unserer Verbandsarbeit ist.
Herbert Jeschioro
ZvD Vorsitzender 20. Juli 2011
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Erklärung des ZvD Vorstandes
Der Zentralrat der vertriebenen Deutschen erwägt, unter seinem Dach eine Arbeitsgruppe
„Restitution & Eigentumsentzug“
einzurichten.
Grundlage dieser Einrichtung, soll das politische und rechtliche Vorgehen gegen die noch immer bestehenden kollektive Diskriminierungen, als
„Nazi Täter“ vertrieben und damit auch zu rechtens enteignet worden zu sein, auszuarbeiten.
Davon betroffen sind Millionen schuldlose deutsche Vertriebene, denen man mit dieser Diskriminierung bis in unsere Tage das Recht nimmt, in einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat lebend, ein wirklich schuldloses Dasein führen sowie geltendes Völker- und Eigentumsrecht inanspruch nehmen zu dürfen.
Sogar die Wirksamkeit des GG Art. 14, wird mit der Verweigerung des verpflichtenden Schutzes gegenüber dem Eigentum der deutschen Vertriebenen, ignoriert.
Die tschechischen Benesch- sowie die mehr als 200 polnischen Dekrete, die Grundlage der Diskriminierung und zur Austreibung frei gegebenen deutschen Bevölkerung aus ihrer rechtmäßigen Heimat sind, und besonders zur Rechtfertigung des Austreibungsverbrechens dienen, wirken in der heutigen Zeit geltender rechtsstaatlicher demokratischer Werte, als ob Befürworter des Unrechts durchaus fähig wären, das als Völkermord im Herzen Europas einzustufende Verbrechen gegen die Menschlichkeit, als unantastbar abhandeln zu können.
Die mit der Austreibung verbundene Eigentumsfrage der deutschen Vertriebenen, deren rechtliche Regelung durch Ausklammerung von den Regierungen der BRD bisher auf Eis gelegt wurde, muß unverzüglich im Sinne der Betroffenen deutschen Opfer und deren Erben und nicht durch weitere schweigende Hinnahme des Unrechts zu Gunsten der Täter, geregelt werden.
Der ZvD bittet alle, den Menschenrechten und der Rechtsstaatlichkeit verpflichteten Historiker, Anwälte, Unterstützer und natürlich die organisierten und nichtorganisierten Vertriebenen selbst, sich an diesem eigenständig arbeitenden Unterfangen zu beteiligen, ohne deshalb Mitglied im ZvD sein zu müssen.
Der gegenseitige jahrelange Austausch seitenlanger Beweise des völker- und strafrechtlichen Tatbestandes des Austreibungsverbrechens an Millionen Deutschen unter den Opfern selbst, haben bisher zu wenig Erfolg geführt.
Diese Ergebnisse der mühsamen Arbeit von Völkerrechtlern, Anwälten und Zeitzeugen, müssen endlich politisch und rechtlich, auf nationaler und internationaler Ebene verwertet werden.
Natürlich kann das Unternehmen nicht ohne notwendige finanzielle Unterstützung starten, um die dringend gebeten wird.
Der ZvD wird seine Aktien bei der Preußischen Treuhand verkaufen und das Geld der Arbeitsgruppe zur Verfügung stellen.
Setzen Sie sich besser heute als morgen mit uns in Verbindung, wir reden vernünftig und sachlich miteinander. Ihre Gedanken sind uns wertvoll.
Der ZvD Vorstand den 14. Mai 2011
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Öffentlichkeitsarbeit
<Die Bundeslandsmannschaft Schlesien zeigt „Gesicht“ und trennt sich von ihrer Jugend>
Wie der geschäftsführende Bundesvorstand der LM-Schlesien in seinem Pressedienst vom April 2011 mitteilt, hat sich die LM-Schlesien von der Bundesgruppe der Schlesischen Jugend getrennt.
Begründung: „Die LM-Schlesien ist ein Opferverband, der sich auf demokratischer Grundlage für die Durchsetzung der Menschenrechte einsetzt. Dies schließt eine Zusammenarbeit mit extremistischen Kräften aus.“
Mit Unverständnis hat der ZvD den Ausschluß der Schlesischen Jugend aus der LM-Schlesien zur Kenntnis genommen. Besonders fragwürdig erscheint der Hinweis auf die Beurteilung des Verfassungsschutzes von Thüringen zum Thema „Extremismus“.
In diesem Zusammenhang wäre zu klären, wie die LM-Schlesien den Begriff „Extremismus“ als Merkmal eines schädigenden Verhaltens erklärt.
Das Straf- oder Zivilrecht kennt diesen Begriff nicht und Deutungen, Vermutungen oder das Lesen im Kaffesatz, sind in einem funktionierenden Rechtsstaat, in dem das höchste Gut die Unschuldsvermutung ist, keine Beweise einer Schuld.
Auch in unserem christlich geprägten Vaterland, ist selbst der Geringste unter uns ein noch achtenswertes Geschöpf Gottes, dessen Leben und Wohlergehen nicht politischer Willkür geopfert werden oder von politischer Gnade abhängig sein darf.
Der ZvD geht deshalb davon aus, daß nicht Schweigen zum Mißbrauch des Rechtsstaates für politische Zwecke, sondern das massive Einfordern versprochener demokratischer Werte, zur Arbeit eines Opferverbandes gehört, dessen sich der ZvD verpflichtet fühlt.
Es gehört zum Mindestmaß demokratisch legitimierter Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung, daß die Opfer einer gezielten Volksgruppenvernichtung darüber entscheiden dürfen, ob ihnen die Liebe und Treue zur Heimat, zu geltendem Völkerrecht und zur historischen Wahrheit wichtiger sind, als eine erzwungene Freundschaft zu den uneinsichtigen Verantwortlichen des an ihnen begangenen Völkermordes, denen nicht einmal die Ausraubung von Gräbern als unchristlich und menschenverachtend erschien.
Die in diesem Zusammenhang immer wieder gestellte Frage, ob es stimmt, daß der „Extremistenerlaß“ der LM-Schlesien eine Bedingung war, um für das kommende Bundestreffen der Schlesier in Hannover 50 Tsd. € aus der Staatskasse zu bekommen, kann nur der Vorstand der LM-Schlesien beantworten.
Herbert Jeschioro
ZvD Vorsitzender 28. April 2011
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Die freie Stimme gegen Unrecht und Vergessen
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Presseerklärung
Während sich in Japan eine unverschuldete Natur-Katastrophe abzeichnet, die eine sofortige humanitäre Hilfe notwendig macht, versuchen die politisch verantwortlich Handelnden in der BRD, mit Menschenketten, Mahnwachen und einem seit Jahrzehnten geführten nutzlosen Atom-Gerede, politischen Profit aus dem menschlichen Elend zu ziehen.
Der Zentralrat der vertriebenen Deutschen fordert von der Bundesregierung sofortiges Handeln, um der betroffenen Bevölkerung in Japan zu helfen.
Schwangere Frauen und Mütter mit Kleinkindern aus den verwüsteten japanischen Gebieten, sind sofort, in den zahlreichen ungenutzten Kasernen der einstigen Bundeswehr und anderen staatlichen Einrichtungen, per Luftbrücke unterzubringen.
Auf dem jeweiligen Rückflug sollen dringend benötigte Hilfsgüter -aus dem internationalen Spendenfond- nach Japan transportiert werden.
Die Kosten für diese dringend notwendige humanitäre Hilfe, sind durch die sofortige Einstellung sämtlicher Militäreinsätze deutscher Einheiten aufzubringen.
Militäreinsätze der Bundeswehr, um aus politischen Ränkespielen entstandene Kriegsfolgeschäden zu mildern, die überwiegend aus der mutwilligen Zerstörung von Heimstätten und lebensnotwendigen Einrichtungen entstanden sind, haben im aktuellen Geschehen einer unverschuldeten in Not geratenen Bevölkerung in Japan, keinerlei Dringlichkeit.
Herbert Jeschioro
Vorsitzender 14. März 2011
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Die freie Stimme gegen Unrecht und Vergessen
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<Der Runde Tisch der Betroffenen>
Kein fremdbestimmtes Museum, kein Alibi Gedenktag, sondern endlich eine friedenfördernde und Wunden heilende Politik!
Der Fall „Mubarak“ hat erneut bewiesen, das Rad der Geschichte läßt sich auf dem Weg zur Wahrheit nicht durch politische Manipulationen und durch Verschleierung der Wahrheit aufhalten.
So endete am 11. Februar 2011 ein seit mehr als drei Jahrzehnten dargestellter Menschenfreund, Friedensstifter, Vertreter demokratischer Werte und treuer Waffenbruder, als menschenverachtender Folterknecht auf dem „Schafott der Geschichte“.
Nicht anders wird es denen ergehen, die glauben ein Geschichtsbild darstellen zu dürfen, das auf der Grundlage des Völkermordes an Millionen Deutschen sowie der damit verbundenen menschenverachtenden Kollektivschuld der Opfer, als verbrecherische „NaziTäter“ ausgetrieben worden zu sein, zum friedensstiftenden demokratischen Akt eingestuft werden soll.
Aussitzen erzeugt Starre, die einzig dem Fortbestand es Unrechts dient. Und kostspielige Prozesse gegen eine Macht zu führen, die noch immer vom stalinistischen Ungeist und dessen mörderischer Vergangenheit beherrscht zu ein scheint, hat sich für die deutschen Vertriebenen seit Straßburg und Genf als sinnlos erwiesen.
Der ZvD will der Sinnlosigkeit und der damit verbundenen Oberhoheit des Unrechts ein Ende bereiten und die Bundesregierung auffordern, bis zum Abschluß einer völkerrechtlich verbindlichen Friedensregelung mit der Beseitigung der „Feindstaatenklausel“, als Beginn eines Prozesses der Heilung von Vertreibung und Eigentumsraub, die Forderung des ZvD zu unterstützen:
1. Die völkerrechtlich noch immer unter polnischer Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete als „Freistaat Oder-Neiße“ anzuerkennen und diesen Status politisch und rechtlich international durchzusetzen.
2. Die gegenwärtigen Bewohner dieser Gebiete sind mit Stichtag XXXX als Staatsangehörige des „Freistaates Oder-Neiße“ zu betrachten.
3. Die Orts- und Straßennahmen, sowie die der öffentlichen Gebäude in der Region, werden zweisprachig ausgewiesen.
4. Die vertriebenen deutschen Bewohner dieser Regionen sowie deren Nachkommen, haben uneingeschränktes Zuzugs- bzw. Rückkehrrecht.
5. Das widerrechtlich konfiszierte Eigentum der deutschen Vertriebenen, wird den deutschen Eigentümern ohne Verzug ausgehändigt.
6. Widerrechtlich erworbener Besitz und nicht zurückgefordertes Eigentum, geht in das Eigentum des „Freistaates Oder-Neiße“ über.
7. Die Bürger des künftigen „Freistaates Oder-Neiße“, haben eine doppelte Staatsangehörigkeit, die des Freistaates und die ihrer ethnischen Zugehörigkeit.
8. Die Währung kann -nach Beratung- Euro oder Mark sein.
9. Als Staatsflagge soll Schwarz – Weiß - Rot gelten, in der sich die traditionellen Farben beider Volksgruppen befinden.
10. Der „Freistaat Oder-Neiße“ wird zweisprachig gleichberechtigt verwaltet und regiert und steht unter dem Schutz der UNO.
11. Die verwüsteten deutschen Friedhöfe werden wiederhergestellt und mit Erinnerungsstätten an die einst geschändeten Gräber ausgestattet.
Vertriebene die außerhalb des „Freistaates Oder-Neiße“ leben, haben das Recht auf einem dieser Friedhöfe ihre letzte Ruhe finden zu dürfen.
Soweit die grob gefaßten Grundlagen für einen zu schaffenden „Freistaat Oder-Neiße“, dessen Errichtung im Falle einer mehrheitlichen Zustimmung, im Laufe des Jahres mit einem Kongress unter dem Motto „Freistaat Oder-Neiße“ unter der Beteiligung qualifizierter Teilnehmer fortgesetzt werden soll.
Der ZvD geht davon aus, daß auch eine neue Generation in Polen bereit ist, das von ihrem Land ausgegangene Unrecht zu heilen, gegenseitige Schuldzuweisungen endlich zu beenden und in christlicher Tradition handelnd bekennt, daß am Anfang einer ehrlichen und dauerhaften Versöhnung, das Ende von Unrecht stehen muß.
Dieser einsichtigen polnischen Generation reicht der ZvD die Hand zur Zusammenarbeit um einen Zustand zu schaffen, in dem Versöhnung, Freundschaft und Frieden, endlich frei von Schuldgefühlen, im täglichen Leben praktiziert und nicht politisch befohlen auf den wackeligen Beinen einer historischen Lüge stehen.
Der ZvD stützt seine Initiative auf die Verträge von Helsinki, sowie die international anerkannten bereits weltweit vollzogenen „Neuordnungen“ und derartige Regelungen, die neuerdings auch in Serbien/Kosovo und Sudan/Südsudan vollzogen wurden.
Nichts ist unmöglich, 09. November 1989.
Herbert Jeschioro
Vorsitzender
Pro und Contra
Ihre Meinung zählt, stimmen Sie ab.
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<Völkermord>
Nach einem Beschluß des Deutschen Bundestages vom 27.01.2011 auf die Empfehlung des Petitionsausschusses, unter der Federführung von Kersten Steinke (Die Linken), ist die Austreibung der Deutschen kein Völkermord.
Mit Empörung hat der ZvD auf diese schamlose eines Rechtsstaates unwürdige Darstellung eines realexistierenden Völkermordes an verschiedenen deutschen Volksgruppen reagiert.
Mit Schreiben vom 08.02.2011 hat der ZvD dem Petitionsausschuss seine Haltung mitgeteilt und eine eigene Petition eingereicht, dessen Wortlaut auf unserer Welt-Netz Seite mitgeteilt wird.
Als Ergänzung des dem Petitionsausschuss hinreichend bekannten Sachverhalts, wird zusätzlich vorgetragen, daß allein die vorsätzlich Zersiedelung der deutschen Volksgruppen, die mit der Auslöschung der den Volksgruppen eigenen Lebensgewohnheiten und Dialekten, ihrer eigenen Kultur und dem Entzug des Fortbestandes ihrer eigenen Geschichte vollzogen wurde, den Tatbestand des Völkermordes erfüllt, der als vollendet angesehen werden muß, wenn die Kinder und Enkel der ausgetriebenen, nicht mehr gemeinsam als Schlesier, Ostpreußen oder Sudetendeutsche und deren Kulturgütern aufwachsen können.
In diesem Zusammenhang fordert der ZvD zudem als ersten Schritt die sofortige Absetzung der federführenden Vorsitzenden der Partei DIE LINKEN Kersten Steinke, die sich durch ihre inkompetente und diskriminierende „Begründung“ disqualifiziert hat.
Ob es der Ausschuss will oder nicht, die aus rassistischen Motiven erfolgte Austreibung der deutschen Bevölkerung war, ist und bleibt ein Verbrechen gegen die Menschheit, und Aspekte dessen erfüllen die Kriterien des Artikels II der Völkermordkonvention von 1948. Dies ist nicht nur die juristische Meinung von Professor Dr. Alfred de Zayas, sondern ebenfalls von den leider zu früh verstorbenen Professoren Dieter Blumenwitz und Felix Ermacora, die einschlägige Gutachten veröffentlicht haben.
Jedes Verbrechen hat seinen eigenen Täter und Opfer, diese Rechtsgrundlage sollte sich der Petitionsausschuss zu eigen machen und den Opfer- vor den Täterschutz stellen.
Wer wie der Petitionsausschuss versucht aufzurechnen, zu relativieren oder zu leugnen, der hat weder das Recht über das Schicksal der deutschen Vertriebenen zu entscheiden, noch über Menschen urteilen zu dürfen, die das Menschenrecht über fragwürdige politische Zwangsfreundschaften zwischen rechtstaatlich handelnden Demokraten und Verantwortlichen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit stellen.
Der mit dem Beschluß verbundene Angriff auf Herrn Prof. Dr. Alfred de Zayas ist ein weiterer Meilenstein auf dem unheilvollen Wege, mit dem Mittel der Diffamierung das Schweigen um den Völkermord an den deutschen Volksgruppen erzwingen zu können.
Da der ZvD davon ausgeht, daß auch der Petitionsausschuss, ebenso wie andere Organe des Deutschen Bundestages, nicht frei von Verfehlungen gegen grundgesetzliche Bestimmungen sein könnte, was schon mehrfach durch Urteile des Bundesverfassungsgerichts gerügt wurde und korrigiert werden mußte, sollte unser Protest mit der gebührenden Ernsthaftigkeit und dem notwendigen Sachverstand zur Kenntnis genommen werden.
Gleichzeitig stellt der ZvD den Antrag, diesen Protest als eigene Petition –bezogen auf den aus seiner Heimatstadt Breslau ausgetriebenen Vorsitzenden Herbert Jeschioro- zu betrachten.
Herbert Jeschioro 10. Februar 2011
ZvD Vorsitzender
(Vertreiberland Polen)
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Presseerklärung

Prof. Dr. Alfred de Zayas
Der Zentralrat der vertriebenen Deutschen e. V.
hat mit einem Antrag vom 10. Januar 2011, das Nobelpreis-Komitee in Oslo gebeten, den kommenden Friedensnobelpreis an den Völkerrechtsprofessor
Herrn Prof. Dr. Alfred de Zayas
zu verleihen, der diesen Preis stellvertretend für die Millionen deutschen Vertriebenen und weiterer Millionen Vertriebenen anderer Nationalitäten –wie der Istrianer, Armenier, Finnen, Ungarn und Ukrainern- in Empfang nehmen soll, die noch immer unter den Augen der Weltöffentlichkeit, an dem anhaltenden Zustand einer menschenverachtenden vom Rassismus getragenen Politik durch Heimat- und Eigentumsraub zu leiden haben. Die deutschen Vertriebenen, die mit der Charta der deutschen Heimatvertriebenen bereits 1950 in friedenstiftender Bereitschaft auf Rache und Vergeltung, aber nicht auf das Recht ihrer gottgewollten Heimat verzichtet haben, verdienen diese Ehrung, die Herr Dr. de Zayas, stellvertretend für alle Vertriebenen, nun verliehen bekommen soll.
Herr Prof. Dr. de Zayas hat sich wie kaum ein anderer Weltbürger dafür eingesetzt, daß dieser Identitäts- und Völkermord an Millionen Deutschen nicht ungesühnt, ungeheilt und ungehört bleiben darf und damit das Menschenrecht für alle Vertriebenen dieser Welt einklagbar wird.
Nachdem die gegenwärtige Bundesregierung auch weiterhin ihren eigenen völkerrechtswidrig ausgetriebenen Landsleuten den rechtlichen und diplomatischen Schutz verweigert, damit diese ihre völkerrechtlich verbrieften Rechte durchsetzen können, wird deutlich, gegenüber den rassistisch handelnden Aggressoren dieses Menschheitsverbrechens einen Rechtszustand aufrecht erhalten zu wollen, der Völker- und Identitätsmord billigt.
Eine Rechtsordnung, die zudem davon ausgeht, daß es gute und böse Täter sowie bedauernswerte und verachtenswerte Opfer geben soll, ist nach allen weltweit geltenden Regeln rechtlicher und moralischer Grundsätze nicht länger hinnehmbar. Eine solche Rechtsordnung führt zudem zwangsläufig zu weiteren Haß und Gewalttaten zwischen benachteiligten und bevorzugten Völkern, Religionen und einzelnen ethnischen Volksgruppen.
Diesen Grundsätzen sollten alle Staaten und Religionen dieser Erde folgen, die sich dem Begriff Humanität auch im wörtlichen und nicht nur im politisch verwertbaren Sinne verpflichtet fühlen.
Der ZvD geht davon aus, daß nur ein deutliches sichtbares Zeichen aus dem Munde einer hochangesehenen Instanz, wie der des Nobelpreis-Komitees in Oslo, einer derart menschenverachtenden Politik Einhalt gebieten kann.
Herbert Jeschioro / 1. Vorsitzender
10. Januar 2011
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